FALTER EGO - Grauburgunder - Ried Kehlberg 2020

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Alkohol
  13,0 vol. %

Säure

  5,2 g/l

Restzucker

  1,1 g/l 

Kostnotiz

Der FALTER EGO Grauburgunder Ried Kehlberg, gereift in 500-Liter-Fässern, ist ein vitaler Pinot Gris mit bemerkenswerter Finesse und stimulierendem Salzgehalt. 
Der Wein wird geprägt durch feinste Aromen. Stachelbeeren und getrocknete Äpfel verleihen ihm eine schöne Säure. Am Gaumen ist er sehr saftig, begleitet wird er von dunkler Würze und feinem Gerbstoff. 
Salzig, rein und frisch im Finish, ist dies ein atemberaubender Wein aus einem großem, wieder entdecktem Terroir. 

Von Wein Plus, dem größten Online-Weinführer Deutschlands, mit "hervorragend"  bewertet. 
92 Falstaff 
18 Gault Millau 

Abfüllung

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Einzelflasche zu 0,75 lt

Lage & Boden 

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Grazer Kehlberg

  • Steillage mit südlicher Ausrichtung
  • 420 bis 520 Meter Seehöhe  

Hannes Sabathi hat den Grazer Kehlberg, der urkundlich dokumentiert seit dem 12. Jahrhundert ein Weinberg war, in den letzten Jahrzehnten aber verwilderte, revitalisiert und wieder mit Reben bepflanzt. 

Der lehmige Tonboden, der auf Grazer Kalke und Dolomite aufbaut, verleiht den Weinen eine unverwechselbare kühle Würze. Die prägnante Säure rührt vom hohem Kalkanteil im Boden, wärmende Aufwinde von der Stadt verleihen den Trauben eine

samtige Note.
Die Natur dankt der Revitalisierung des Kehlbergs mit dem Wiederauftreten der Osterluzei-Pflanze und dem dazu gehörenden Falter. Ihm zu Ehren hat Hannes Sabathi den Grazer Stadtwein FALTER EGO getauft. 

Jahrgang 2020

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Das Jahr begann mit einem langen und niederschlagsreichen Winter. Die gute Bodenfeuchte versprach perfekte Bedingungen für den Austrieb, doch der Frühling ließ auf sich warten und verlief ziemlich wechselhaft. So starteten die Reben mit Verspätung in die neue Wachstumsphase und blühten erst Ende April. Sehr hohe Temperaturen während der Blüte führten zu Verrieselungen. Anhaltend kühle Temperaturen verzögerten anschließend das Wachstum, was aber im Sommer mit sehr warmen Phasen und schön verteiltem Niederschlag gut aufgeholt werden konnte. Ideales Spätsommerwetter ließ die Trauben perfekt reifen und Nachtabkühlungen förderten Fruchtigkeit und eine gute Säurestruktur. Die Weinlese begann in der 3. Septemberwoche und konnte in Ruhe und wie geplant durchgeführt werden, wetterbedingte Unterbrechungen blieben aus. Die Erntemenge lag zwar ein 1/3 unter dem Durchschnitt, die Qualität der Trauben war aber exzellent. Wir freuen uns auf einen hervorragenden Jahrgang mit schöner Reife, ausgeprägter Frische und großer Aromenvielfalt.